Mit dem Bloggen Geld verdienen: Den Blog einfach monetarisieren!

Mit dem Bloggen Geld verdienen: Den Blog einfach monetarisieren!

Online Geld zu verdienen ist ein der Wunsch immer mehr Menschen und bereits genügend haben bewiesen, dass dies auch möglich ist. Dabei ist seit jeher der eigene Blog ein beliebtes Mittel, um Geld im Internet zu verdienen. Kaum verwunderlich, immerhin ist das Bloggen eine hervorragende Möglichkeit, um einen ersten Fuß in die Welt des Online Business zu bekommen. 

Auch wenn viele hobbymäßig mit dem eigenen Blog starten, beginnt früher oder später die Suche nach geeigneten Möglichkeiten der Monetarisierug, sprich: „Wie verdiene ich mit meinem Blog Geld?“

Vielleicht hast auch du dir diese Frage gestellt. In diesem Beitrag möchte ich dir daher eine umfassende Übersicht bieten, wie du mit deinem Blog Geld verdienen kannst und wo die unterschiedlichen Möglichkeiten ihre Stärken und Schwächen haben. 

Wie kann ich mit dem Blog Geld verdienen?

Grundsätzlich kann hierbei zwischen zwei Arten von Einkommen unterschieden werden: dem aktiven Einkommen und dem passiven Einkommen

Ein einfaches Beispiel für das aktive Einkommen aus dem Alltag ist das herkömmliche Angestelltenverhältnis. Du tauschst aktiv deine Zeit gegen Geld

Beim passiven Einkommen hingegen gehst du mit deiner Arbeitszeit / deinem Wissen in Vorleistung und verdienst dann nebenher Geld. Das wohl bekannteste Beispiel aus diesem Bereich ist das Affiliate-Marketing, wo du für Produkte, die über deinen Affiliate-Link (Empfehlungslink) gekauft werden, eine gewisse Provision erhältst. 

Im Folgenden gehe ich getrennt auf diese Einkommensarten ein und erkläre dir jeweils einige Beispiele, die du auf deinen Blog anwenden kannst. Die Sortierung erfolgt alphabetisch.

Aktives Einkommen

Coachings / Beratung

Dieser Bereich eignet sich vor allem dann, wenn du dir bereits in deiner Nische einen Namen gemacht hast. Du wirst merken, dass unter Posts und ggf. Videos immer mehr konkrete Fragen auftauchen und die Leute beantwortet haben möchten. Glückwunsch, du wirst zum Experten. 

Dadurch kannst du Leuten in einem 1:1 Coaching sehr gut bei ihren Anliegen helfen und sie bei ihren Vorhaben pushen. 

Reviews (Testberichte)

Je nach Inhalt deines Blogs, bieten sich auch Testberichte als Beitragsformat an. Dieses Format passt beispielsweise zu meiner Technikseite Knizzful.com sehr gut. 

Du bekommst Produkte von Unternehmen, die du in den meisten Fällen behalten darfst und dann bewertest. Abhängig von deiner Reichweite, gibt es eventuell noch einen fixen Geldbetrag zusätzlich. Hervorragend kombinieren lässt sich das dann noch mit einem passenden Affiliate-Link. 

Möchte ein Unternehmen einen Werbebeitrag bei dir buchen, wird das unter anderem auch als Sponsored Post bezeichnet. Je nach Rechercheaufwand bzw. vorliegendem Infomaterial lässt sich ein solcher Beitrag recht schnell verfassen und durchaus gut bezahlen. Im Gegenzug möchte aber der Werbende auch etwas mehr Mitspracherecht haben, was den Text angeht. 

Mit mittelgroßer Reichweite sind Beiträge für mehrere hundert Euro keine Seltenheit.

Passives Einkommen

Affilite Links

Der Klassiker des passiven Einkommens und auf vielen verschiedenen Plattformen nutzbar: Der Affiliate-Link oder auch Affiliate-Marketing genannt. Das Ganze funktioniert auf Provisionsbasis. Du empfiehlst also bspw. ein Produkt, verlinkst darauf und bekommst für jeden getätigten Kauf einen gewissen Prozentsatz an Vergütung. 

Entweder bieten Verkäufer selbst ein Affiliate-Programm an (siehe Amazon und eBay) oder einzelne Unternehmen suchen sich Affiliate-Netzwerke wie

Bannerwerbung / Display-Werbung

Ebenfalls ein Klassiker bei der Blog Monetarisierung, aber nicht mehr so rentabel wie vor einigen Jahren. Bei der Display-Werbung setzt du zumeist einen Codeschnipsel an eine bestimmte Stelle deines Blogs (oftmals in die Sidebar oder in den einzelnen Beiträgen verteilt) und wirst dann für jeden KIick auf die Banner bezahlt. Die Bezahlung, also die Cost per Click (CPC), ist dabei meist nur wenige Cent hoch. Dies lohnt sich also vor allem dann, wenn du bereits über einen großen Besucherstrom verfügst. Übertreiben solltest du es mit den Bannern aber nicht, da dies für viele abschreckend wirkt. 

Ganz davon abgesehen: AdBlocker haben es diesem Gebiet in den vergangenen Jahren echt schwierig gemacht.  

Falls du es dir aber dennoch ansehen möchtest, ist Google AdSense eine gute Anlaufstelle.

Digitale Produkte (eBooks, Kurse)

Sobald du dich mit einem Gebiet sehr gut auskennst und anderen mit deinem Wissen weiterhelfen kannst, könnten digitale Produkte für dich interessant sein. 

Dabei gießt du dein gesammeltes Wissen in ein eBook, einen Online-Kurs oder ähnliches, welches die Nutzer wiederum erwerben können. Der Aufwand hierfür ist zwar meist etwas höher, dafür funktionieren gut produzierte Kurse und Bücher für einen langen Zeitraum. 

Anbieter gibt es mittlerweile genügend. Amazon bietet ein Self-Publishing-Service (Amazon Kindle Direct) an. In Sachen Online-Kursen ist Udemy eine beliebte Plattform. 

Paywall

Was bei Zeitungen mittlerweile gang und gäbe ist, kannst du natürlich auch auf deinen Blog übertragen. Bei einer Paywall müssen Leser:innen für bestimmte Inhalte zahlen, bevor sie darauf Zugriff erhalten. Ich selbst habe eine Paywall noch nie benutzt und bin bei kleineren Websites auch kein Fan davon. Die Möglichkeit würde aber bestehen.

Premiummitgliedschaft

Du kannst interessierten Besucher:innen auch eine spezielle Premiummitgliedschaft anbieten. Dabei könnte sie von verschiedenen Dingen profitieren:

  • Keine Werbung
  • Exklusive Inhalte 
  • Teilnahme an exklusiven Gewinnspielen

Für mich wirkt eine Premiummitgliedschaft, bei der ich von mehreren Vorteilen profitiere, interessanter als eine reine Paywall. Zusätzlich zeigt eine Mitgliedschaft auch eine gewisse Verbundenheit, was für eine erfolgreiche Website hilfreich ist. 

Spenden

Wenn du eine treue und feste Stammleserschaft hast, kannst du dir eventuell auch etwas mit Spenden dazu verdienen. Hierbei erleben Plattformen wie OnlyFans (abgesehen von der Orientierung genau dieser 😉 ) in letzter Zeit einen wahren Boom. Für mich sind diese ein Mix aus Premiummitgliedschaft und Spenden, abhängig von der Auslegung der Plattform.

Als Plattform hat sich, neben eben genannter, Patreon vielerorts implementiert. Aber auch ein einfacher Link zu deiner PayPal.me-Seite in der Autorenbiographie kann ausreichen. Vielleicht spendieren dir deine Leser:innen einen virtuellen Kaffee. 

VG Wort

Wenn du bloggst und bereits eine gewisse Leserschaft verzeichnen kannst, solltest du dich schnellstmöglich um die VG Wort kümmern. Die Verwertungsgesellschaft Wort ist fast wie die GEMA – nur eben für Texte. Wenn also irgendwo Druckerzeugnisse o.ä. verkauft werden, fließt ein gewisser Teil an die VG Wort. Diese wiederum verteilt dieses Geld an die Mitglieder – worunter du nach Abschluss des Vertrages auch du fällst. 

Dabei müssen deine Texte eine Mindestlänge besitzen (1.800 Anschläge, was ca. 250-300 Wörter entspricht), eine Zählmarke besitzen und über eine gewisse Anzahl an Aufrufen verfügen (1.500 Aufrufe innerhalb eines Jahres). 

Die Texte kannst du dann einmal im Jahr bei der VG Wort einreichen und erhältst dafür Geld. Einmal gemeldete Beiträge werden in den Folgejahren automatisch gezählt. Somit entsteht vor allem zu Beginn etwas Arbeit, die Folgejahre wird es etwas ruhiger.

Für das Jahr 2020 gab es eine Auszahlung in Höhe von 45 Euro für jeden Artikel, der die Anforderungen erfüllt. 

So viel vorweg: Die Anzahl der Wörter ist wirklich gering und wenn du dann über einen gewissen Besucherstrom verfügst, ist die VG Wort ein sehr sehr schöner Nebenverdienst. 

Zusammenfassung: Übersichtsmatrix

ArbeitszeitPflegeaufwandMögliche Einnahmen
Coachingsmittel – hochmittel – hochmittel – hoch
Reviewsmittel – hochgeringmittel
Sponsored Postsgeringgeringmittel – hoch
Affiliate Linksgering gering mittel
Bannerwerbunggeringgeringgering
Digitale Produktehochmittel – hochhoch
Paywallgeringgeringgering
Premiummitgliedschaftmittelmittelgering – mittel
Spendengeringgeringgering
VG Wortmittelmittel – hochmittel – hoch
Monetarisierungsmöglichkeiten eines Blogs der Arbeit, Pflege und den Einnahmen gegenübergestellt

Natürlich trifft die Matrix nicht alle erdenklichen Fällen. Allzu oft kommt es auch auf die Anzahl der Besucher:innen sowie die gewählte Plattform aus. Sie bietet jedoch einen ersten Anhaltspunkt für dich.

Welche Anfangsinvestitionen sind notwendig?

Geld mit dem Blog verdienen ist schön und gut, aber kommen dabei auch Kosten auf dich zu? 

Die Angst vor großen Anfangskosten kann ich dir direkt nehmen! 

Theoretisch könntest du auch komplett kostenlos starten. Dennoch empfehle ich dir, in Sachen Server ein wenig Geld in die Hand zu nehmen. Doch das sind nur einige Euro im Monat. Weshalb du das machen solltest, verrate ich dir jetzt. 

Content-Management-System & Serverkosten

Wenn du einen Blog startest, empfehle ich dir WordPress. Das Content-Management-System (CMS) ist kostenlos erhältlich und die Installation auf dem Server / Webspace super einfach.

Du könntest auch bei WordPress direkt bloggen. Das schränkt dich jedoch bei der Auswahl der Plugins, Themes und allen anderen Möglichkeiten. Vor allem im späteren Verlauf deines Bloggerdaseins wirst du diese fehlenden Möglichkeiten bereuen. Und dann noch einmal die Website umziehen? Erspar dir den Ärger lieber gleich 😉

Deshalb: WordPress kostenlos herunterladen und auf dem eigenen Webspace installieren. 

Bei letzterem kann ich dir nur All-inkl.com* ans Herz legen. Ich selbst bin da seit nun mehr als 9 Jahren und stets zufrieden. Faire Preise, funktioniert alles tadellos und der Support ist schnell und freundlich. Alles wichtige vereint. Das sind auch die einzigen Kosten, die ich zu Beginn dieses Abschnitts erwähnt habe.

Der günstigste Tarif mit 3 Domains, 50 GB Speicher und 500 Mail-Adressen kostet aktuell noch nicht einmal 5 Euro im Monat. Die ersten 3 Monate sind zudem kostenlos. Das gesamte Angebot kannst du dir hier ansehen*.

Du kannst also für knapp 5 Euro im Monat 3 unterschiedliche Blogs starten und Geld verdienen. Ein überaus fairer Deal!

Und keine Sorge: Einzelne Domains kannst du im Nachhinein noch immer hinzubuchen. 

Arbeitszeit / Arbeitskraft

Bis auf die Serverkosten brauchst du keine zwingenden monetären Ausgaben. Themes für WordPress gibt es umsonst, Plugins ebenso und auch Hilfen gibt es jede Menge im World Wide Web. 

Lediglich die Arbeitskraft, die muss noch von dir kommen. Besonders nach einigen Jahren Erfahrung mit dem Bloggen, solltest du dir diese Arbeitszeit auch entsprechend bei Kooperationen bezahlen lassen. 

Sonstige Kosten

Mit den alleinigen Serverkosten kannst du gut und gerne einige Jahre ohne Probleme fahren. Dennoch möchte ich dir der Vollständigkeit halber einige Posten nennen, für die du ebenfalls in Zukunft zahlen könntest:

  • Premium Theme
  • Premium Plugins
  • Steuerberater
  • Externe Texter (LINK externe Texter: ja oder nein)
  • Weitere Domains 
  • Professionelles Logo
  • Abgaben an die IHK

Wann sollte ich mit der Monetarisierung starten? 

An erster Stelle sollte der Content stehen! Erstelle einzigartige und gute Inhalte, die deinen Besucher:innen einen echten Mehrwert liefern!

Denn nur mit genügend Traffic, also Leuten, die deinen Blog besuchen, kannst du auch etwas hinzuverdienen. Und diese kommen nur zu dir, wenn du ihnen auch entsprechend hochwertige Inhalte bieten kannst. 

Eigentlich musst du dir die ersten Monate keine großen Gedanken um die Monetarisierung machen, da Beiträge heutzutage einiges an Zeit benötigen, um bei Google zu ranken. Wenn du bemerkst, dass ein konstanter Besucherstrom auf deine Seite kommt, kannst du dich an die ersten Maßnahmen wagen. 

Das liest sich im ersten Augenblick vielleicht etwas demotivierend, aber ich möchte dir die Illusion nehmen, du würdest nach einer Woche dreistellig verdienen. 

Die Geduld zahlt sich aber aus. Spätestens wenn du deinen ersten Euro online verdient hast, wirst du dieses Gefühl des Geldverdienens nicht mehr missen wollen. 

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